Rettet den Sportpark!!!

IMG_1281Der #effzeh startet am kommenden Samstag nach 89 Tagen, 22 Stunden, 15 Minuten endlich wieder in die erstklassige Saison! Nach dem Trauerspiel in Liga 2 und der langen Zeit ohne erstklassigen Fußball, freut man sich auf den Auftakt. Der #effzeh hat sich großartig verstärkt und Veh scheint gezeigt zu haben, dass er außer Machtspielchen und Tönnies-Relativierungen doch auch Ahnung vom Spielermarkt und -verhandlungen hat.

Ein Thema begleitet unseren Verein aber wie ein Damoklesschwert. Unser geliebter Sportpark!

Der #effzeh ist im Grüngürtel verwurzelt wie manch gepflanzter Baum dort nicht. Seit 1930 wird dort dem Fußballsport nachgegangen. Zuerst spielte dort auf dem Gelände des ehemaligen Kölner Festungrings der Arbeitersportverein Frischauf Sülz, ab 1939 die SV Sülz 07. Was 1948 geschah, braucht man einem #effzeh Fan sicher nicht zu beschreiben.

Vielleicht wäre es aber nochmal gut, den „Ausbaugegnern“ die Historie aufzuzeigen. 1948 wurde der 1. FC Köln gegründet! Das heutige Geissbockheim besteht noch immer aus dieser Historie heraus. 1953 wurde das neue Geissbockheim und der anliegende Sportpark auf Initative von Franz Kremer geschaffen. 1961 wurden zudem neue Rasenplätze eingeweiht. Alles im Einklang mit dem Landschaftsschutzgebiet und im Rahmen des Denkmalschutzes!

Wahrscheinlich war zu diesem Zeitpunkt der „Ausbaugegner“ noch nicht auf der Welt oder vielleicht noch in einem Alter, um die Dimension des Standortes Grüngürtel nicht zu überblicken.

Man hätte ja aber durchaus die Gelegenheit gehabt, sich in das Thema einzulesen. Das scheint bis heute nicht passiert zu sein. Die 0,4% der Bebauungsfläche des Grüngürtels, werden als Vergewaltigung unsere Umwelt angesehen. Von Tiersterben und Hitzerekorden ist die Rede. Köln wird laut @Rettetdengrüngürtel zur Steppe und wir werden kein Kölsch mehr trinken können, da uns bald das Wasser dafür fehlt.

Aber ungern möchte man sich auf die Horrorszenarien der Grüngürtelultras einlassen. Das Problem an dieser ganzen Diskusion ist, dass die Grüngürtelultras insgesamt eine sachliche, lösungsorientierte Streitkultur  überhaupt nicht zu lassen. Waldultras aus ganz Deutschland haben mittlerweile den #effzeh zu ihrem Erzfeind erkoren. Selbst Mitglieder des Bundestages (@SvenLehmann)sind sich mittlerweile nicht mehr zu schade, Unwahrheiten – Stichwort: Privater Investor- zu verbreiten, um sich etwaige Wählerstimmen oder was auch immer zu sichern! Wenn schon Politiker, die unser Land gestalten (wollen) zu verpönten Fakenews greifen, sollte man sich die Frage stellen: Welche Wertigkeit hat die Diskussion überhaupt? Und ist das Ausmaß bei 0,4% einer Grünanlage überhaupt gerechtfertigt? Ich möchte mir nicht von einer Ökoterrostin aus Mölln (!) sagen lassen, dass der #effzeh in meiner Stadt Umweltfrevel betreibt und das mir Umweltschutz ja scheinbar egal sei! Ich möchte nicht, dass Diskussionen zu diesem Thema durch Blockaden bei Twitter etc. erstickt werden! Ich möchte diskutieren mit diesen Menschen, um sie zu verstehen. Aber sobald man nicht ihrer Meinung ist, wird einem ein massives Problem unterstellt und es wird geblockt bis sich die Balken biegen.

Ein Redakteur des Spiegel traff es vor ein paar Tagen ganz gut: „Offenbar haben viele verlernt, was eine Debatte ist und wie sie funktioniert: Menschen oder Gruppen mit verschiedenen Meinungen tauschen sich aus, um eine gemeinsame Lösung zu finden, meist in Form eines Kompromisses.“

Was bei der „Diskussion“ viel zu kurz kommt ist, dass der #effzeh ein Aushängeschild unserer Stadt ist. Ein Wirtschaftsfaktor, der Ertrag mit Tradition vereint. Ein Bestandteil des Grüngürtels, seit Jahrzenten. Eine Verhandlungspartei in diesem Zwist, die immer die Ruhe bewahrt hat und mit sachlichen Argumenten gepunktet hat. Im Gegensatz zur Gegenpartei. Die sogenannten „Ausbaugegnern“ haben schon das ein oder andere Mal die Nerven verloren! Angefangen von unsachlichen Argumentationen, über Schmiereien am GBH bis hin zu verbreiteten Unwahrheiten und Diskussionsabbrüchen. Schaut man sich das Gro der Gegner an, sind sie in der Regel nicht in Köln verwurzelt und eher zugezogen. Man spricht in Kreisen ja immer davon „Köln möchte keinen Ausbau“. Aber wer sagt das? Eher ist davon auszugehen, dass der Kölner den Ausbau will! Denn der Kölner weiß, dass 0,4% des Grüngürtels (mit den vorliegenden Bebauungsplänen) nicht das Klima unserer Stadt gefährdet.

Eher das Diskussionsverhalten der Grüngürtelaktivisten stört das Klima unserer Stadt!

In diesem Sinne: Lasst uns für unsere Kinder und Jugendliche, für den Sportstandort Köln und für den #effzeh endlich mit dem Ausbau beginnen!

Rettet den Sportpark!!!

Alles für die Meisterschaft! Come on #effzeh!

 

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