Rettet die Heimat des Effzeh!

Grün
©veedelkultur.de

Man kann es nicht mehr ertragen. Seit Wochen machen es sich Weltverbesserer, selbsternannte Botaniker, Trend-Parkgänger und vermeintliche Superhelden des Kölner Südens zur Lebensaufgabe, unseren stark gefährdeten Grüngürtel, bzw. 0,4% davon, unbedingt retten zu wollen. Dabei lassen sie es sich natürlich auch nicht nehmen, den #effzeh als unglaublichen Agressor darzustellen, dem der Naturschutz völlig egal ist und der aus reiner Profitgier den Grüngürtel bebauen will.

Man(n) muss sich immer wieder vor Augen halten um welchen Umfang diese Diskussion überhaupt geht. Der Grüngürtel ist einzigartig und macht unteranderem Köln so liebens- und wohnenswert. Der gemeine Kölner nutzt den Grüngürtel zum Minigolfen, Joggen, Grillen – womöglich auch eine  Gefahr für Wiesen und Wälder -, Schlendern und zum Verzällen. So soll es sein und so wird es auch bleiben! Dies alles findet nämlich linksrheinisch am Decksteiner-, Adenauer- und Aachener –Weiher statt. Hier ist gut was los.  Der #effzeh möchte aber nicht den Decksteiner-Weiher leerpumpen und betonieren, das Haus am See zum Geräteschuppen umfunktionieren und den Bötchenverleih in eine profitbringende AG ausgliedern. Nein! Der #effzeh möchte gerne ein Stück Land bebauen, welches von niemanden bisher genutzt wird! Weder spielen hier Kinder fangen, noch treffen sich hier Naturliebhaber zum morgentlichen Yogatanz! Die Fläche wird defacto nicht genutzt!!! Äh, sorry, doch – als Heißluftballon-Landeplatz. Dinge die der Grüngürtel dringend braucht.

Also was spricht nun dagegen, dieses ungenutzte Fleckchen Erde in eine Fläche zu verwandeln, die es Kindern und Jugendlichen erlaubt, in einem organisierten Verein Sport zu treiben und hierbei nicht nur in Bewegung zu bleiben, sondern sich auch im Rahmen des Teamsports entsprechend weiterzuentwickeln?

Die vermeintliche Argumentation der selbsternannten „Retter“ ist teilweise schwer nachzuvollziehen und schlichtweg auch falsch und ungerecht. Man(n) wird das Gefühl nicht los, dass teilweise die Argumentationsgrundlagen  ausgehen, so wurde sich zum Beispiel in einem Post vom 22.04. über den Bau eines Greenkeeper-Hauses am FranzKremer-Stadion echauffiert.

FK
Quelle: facebook.de

Hierzu kann man nur sagen: Lächerlich! Das Franz-Kremer-Stadion gibt es seit 1971 und sanierungsbedingte Maßnahmen verstoßen sicher nicht gegen irgendwelches Baurecht in Zusammenhang mit dem Denkmalschutz. Andere wiederum möchten weiter die Freiheit genießen „durch´s grün schlendern“ zu können. Niemand wird auch zukünftig daran gehindert, es sei denn alle wollen jetzt plötzlich über die ungenutzte Wiese rennen.

Weiterhin wird der #effzeh als „Monster“ bezeichnet und der FC-Fan als dumm und wenig informiert abgestempelt! Da stimmt die Verhältnismäßigkeit einfach nicht und  man macht es sich sehr leicht Argumente für den Ausbau damit abzutun.

Es muss sich in der Auseinandersetzung etwas ändern. Der Bürger ist nicht stets benachteiligt und in der Opferrolle, auch nicht wenn es um die Weiterentwicklung unseres #effzeh geht!

Der #effzeh gehört zu Köln, Köln gehört zum #effzeh.

Der Verein ist ein wichtiger Identifikationfaktor für die Stadt.

Ganz klar pro Ausbau!

Rettet die Heimat des #effzeh!

In diesem Sinne, alles für die Meisterschaft! Come on FC!

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